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6 Gründe für die Implementierung einer Identity und Access Management-Lösung

Heutzutage sind Sicherheitsprobleme ein Hauptanliegen, da die meisten Identitätsmethoden nicht so effektiv sind. Je mehr sich die Technologie verbessert, desto mehr neue Bedrohungen kommen auf ein Unternehmen und eine „Identity and Access Management“-Lösung (IAM) wird benötigt, um diese Bedrohungen deutlich zu mindern. Aufgrund der Menge an Informationen, die gespeichert, genutzt und übertragen werden, müssen Unternehmen bestimmte Einschränkungen bezüglich des Zugriffs auf Daten festlegen. Die Bereitstellung eines sicheren Zugriffs ist eine ernsthafte Herausforderung für IT-Experten, die gleichzeitig die Anforderungen verschiedener Benutzer in zahlreichen, unterschiedlichen Anwendungen abdecken und erfüllen müssen.

Diese Anforderungen in einer Vielzahl von lokalen- und cloud-orientierten-Anwendungen zu erfüllen, erfordert den Einsatz von agilen Identitäts- und Zugriffsverwaltungs-Lösungen. Effektive IAM-Lösungen helfen Unternehmen, sicheren und effizienten Zugriff auf Technologieressourcen über verschiedene Systeme hinweg bereitzustellen. Sie bieten auch eine Reihe von signifikanten Vorteilen, die ein guter Grund sind, ein Identity und Access Management-System in Ihrem Unternehmen zu implementieren.

1. Stellen Sie eine automatische Deprovisionierung bereit

Moderne IAM-Lösungen bieten zusätzliche Tools zur Kontrolle des Benutzerzugriffs, insbesondere wenn die Anmeldeinformationen eines Benutzers kompromittiert werden. Eine solche Kontrolle ist die automatisierte Deprovisionierung (Deprovisioning) von Konten. Nur allzu oft, wenn es Zeit ist, die Zugriffsberechtigungen für ein Engagement zu schließen, bleibt ein Konto aktiv, bis jemand in der IT das Konto manuell aus den Verzeichnisdiensten entfernt und den Zugriff des Benutzers auf alle Anwendungen widerruft. Wenn es Menschen überlassen wird, ist dies ein zeitaufwendiger Prozess, der leicht übersehen oder sogar ganz vergessen wird. Wenn dies geschieht, besteht für Ihr Unternehmen ein großes Risiko, da diese verwaisten Konten immer noch Zugriff auf Systeme und Daten haben, was sie für Angreifer äußerst attraktiv macht. Automatisierte Deprovisionierung beseitigt dieses Risiko. Mit einem einzigen, automatisierten Workflow können alle Benutzerkonten, die mit einer Person verknüpft sind, deaktiviert werden, sobald dieser Benutzer die Organisation verlassen hat.

2. Ermöglichen Sie einen schnellen Zugriff mit SSO

Wenn Benutzer Zugriffsmöglichkeiten über eine zentrale Plattform erhalten, profitieren sie von der Verwendung der „Single Sign-On“-Technologie. SSO begrenzt die Anzahl der Interaktionen, die sie mit Sicherheitssystemen haben, und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihre legitimen Versuche, auf Ressourcen zuzugreifen, erfolgreich sein werden.

3. Holen Sie sich die Kontrolle über das gesamte „Identity Lifecycle Management“ zurück

Die richtige IAM-Lösung bietet Ihnen ein sicheres und vollständiges Identity Lifecycle Management. Die Lösung kümmert sich nicht nur um die Bereitstellung und das Deprovisionieren von Benutzerkonten, sondern verwaltet auch den Ressourcenzugriff für alle Benutzer einer Organisation. Durch die Bereitstellung einer Datenbank mit Rollen, die nach Standort, Manager, Abteilung oder anderen Variablen festgelegt sind, können IT-Administratoren Benutzern einfach die richtigen Berechtigungen zuweisen. Einige dieser Lösungen machen diesen Prozess sogar so einfach wie das Ziehen und Ablegen (Drag and Drop) eines Benutzers in eine Gruppe. So kann vom ersten Tag der Beschäftigung an nur auf die Ressourcen zugegriffen werden, für die der Benutzer Berechtigungen hat, und nicht mehr. Wenn sich diese Anforderungen ändern, helfen die umfassenden Lifecycle-Management-Funktionen der IAM-Lösung beim Hinzufügen oder Entfernen notwendiger Berechtigungen.

4. Arbeiten von überall 

Viele Unternehmen wenden sich auch Cloud-Services zu, um alles von der Datenspeicherung bis hin zu Anwendungen und sogar der IT-Infrastruktur zu bewältigen, um Geld zu sparen und Ressourcen in die Hände erfahrener IT-Experten zu legen. Und während diese Trends Unternehmen helfen, Geld zu sparen, die Effizienz zu steigern und die Mitarbeiter glücklicher zu machen, stellen sie Unternehmen enorme Sicherheitsrisiken in den Weg. Da sich mehr Systeme und Hardware außerhalb Ihres Netzwerks befinden, werden die Daten auch außerhalb der IT- und Perimeter-Sicherheitskontrollen abgelegt. In einigen Unternehmen ist die einzige Kontrolle, die die IT über den Computer eines Mitarbeiters hat, die Fernsteuerungssoftware, die die IT verwendet, wenn Benutzer Hilfe benötigen.

Leider haben Unternehmen und IT-Abteilungen keine andere Wahl, als diesen Trends zu folgen. Daher ist es wichtiger denn je, eine Lösung zu implementieren, die den Benutzern den Zugriff auf die benötigten Daten und Systeme ermöglicht auf eine Weise, die sicher genug ist, um Angreifer fernzuhalten. Deshalb ist IAM so wichtig.

5. Stellen Sie eine zusätzliche Sicherheitsschicht bereit

Compliance-Vorschriften erfordern oft die Einschränkung von administrativen Konten oder zumindest eine Aufzeichnung dessen, wer Zugang zu welchen Systemen hat. Sicherheitszentrierte Organisationen erkennen jedoch das tatsächliche Risiko, dass schlecht verwaltete administrative Konten darstellen und entscheiden sich für IAM-Lösungen, die die Compliance-Anforderungen adressieren, indem sie für mehr Sicherheit sorgen.

Unternehmen, die sich darauf konzentrieren, Compliance zu erreichen, tun einfach nicht genug, um die heutigen Sicherheitsbedrohungen zu bewältigen. Moderne IAM-Lösungen mit Features wie „Continuous Access Certification“ und „PAM“ bieten eine zusätzliche Sicherheitsebene, mit der Sie die wertvollsten Ressourcen Ihres Unternehmens sperren und Ihre Netzwerkressourcen, Ihr geistiges Eigentum und die Daten Ihrer Kunden schützen und sicher verwalten können.

6. Reduzieren Sie die Sicherheitskosten

Durch die Verwendung einer einzigen IAM-Plattform für die Verwaltung des gesamten Benutzerzugriffs können Administratoren ihre Arbeit effizienter bewerkstelligen. Ein Sicherheitsteam kann einige zusätzliche Vorarbeiten leisten, um neue Systeme in eine IAM-Plattform zu integrieren, muss dann aber Zeit für die Verwaltung dieser Plattform aufwenden, wodurch langfristig Zeit und Geld gespart werden kann.

Die Bedrohungslandschaft hat sich verändert. Angreifer zielen auf Ihre Benutzer ab, weil sie wissen, wenn sie die Kontrolle über Konten der Benutzer erlangen können, können sie eventuell vertrauliche Daten finden. Aus diesem Grund muss Ihre Organisation genauso viel Aufwand in die Verwaltung und Kontrolle von Benutzerkonten und deren Berechtigungen stecken wie bei Firewalls und Intrusion Prevention-Technologien. Wenn Ihre Organisation beabsichtigt, über Compliance-Anforderungen hinauszugehen und den Schutz Ihrer IT-Anwendungen zu verbessern, dann muss IAM im Mittelpunkt Ihres Sicherheitsprogramms an oberster Stelle stehen.

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7 Wissenswerte Dinge Über die Auswahl Einer SIEM-Lösung

Die heutige Technologie hat sehr große Datenmengen angesammelt, die von Servern (Devices) erzeugt werden. Alle Server erzeugen und verteilen ein riesiges Informationsvolumen, weshalb Unternehmen ein wirksames Instrument zur Kontrolle, Überwachung und Bekämpfung potenzieller Bedrohungen benötigen. SIEM-Systeme (Security Information and Event Management) spielen eine Schlüsselrolle in Organisationen bei der Überwachung von Echtzeitereignissen und einer Vielzahl von Langzeitdaten, um anomale Nutzungsmuster zu erkennen und Organisationen bei Bedarf zu warnen. Das zugrunde liegende Prinzip des SIEM-Systems besteht darin, dass die relevanten Informationen über die Sicherheit eines Unternehmens in verschiedenen Quellen erzeugt werden und die Daten von einem zentralen Standort aus korreliert und betrachtet werden.

In einfachen Worten, SIEM ist eine Kombination aus zwei verschiedenen Arten von Technologien:

– SIM (Security Information Management), dass sich auf die Erfassung von Protokolldaten (Logging) und Berichterstellung (Reporting) konzentriert.
und
– SEM (Security Event Management), dass Ereignisse (Events) in Echtzeit mithilfe von Korrelationsregeln und Warnmechanismen analysiert.

Im Einzelnen konzentriert sich das SIM-Segment hauptsächlich auf die Analyse historischer Daten, um die Langzeitspeicherung und die Effizienz von IT-Sicherheitsinfrastrukturen zu verbessern. Der SEM-Bereich auf der anderen Seite betont die Aggregation von Daten zu einer überschaubaren Menge von Informationen, mit deren Hilfe Sicherheitsvorfälle sofort behandelt werden können.

SIEM Technology bietet Netzwerksicherheitsinformationen und Echtzeitüberwachung für Netzwerke, Server, Systeme und Anwendungen. SIEM-Systeme sammeln Protokolle und andere sicherheitsrelevante Informationen zur Analyse. Die meisten von ihnen arbeiten mit mehreren Sammelagenten auf einer hierarchischen Art und Weise, um sicherheitsrelevante Ereignisse von Endbenutzergeräten, Servern, Netzwerkgeräten und sogar spezialisierten Sicherheitseinrichtungen wie Firewalls, Antivirus- oder Intrusion Prevention-Systemen zu sammeln. Die Kollektoren leiten Ereignisse an eine zentrale Verwaltungskonsole weiter, die Inspektionen durchführt und Anomalien kennzeichnet.

Wenn Ihr Unternehmen eine SIEM-Lösung plant, sollten Sie einige Punkte beachten:

# 1. Überwachung von Benutzeraktivitäten

– SIEM-Lösungen sollten standardmäßig über Funktionen zur Überwachung und Überwachung von Benutzeraktivitäten verfügen.

– Stellen Sie sicher, dass die SIEM-Lösung den „vollständigen Informationssatz (Audit Trail)“ enthält; erfahren Sie, welcher Benutzer die Aktion ausgeführt hat, was das Ergebnis der Aktion war, auf welchem Server sie ausgeführt wurde und woher die Aktion ausgelöst wurde.

# 2. Überwachung der Dateiintegrität

– das Monitoring der Dateiintegrität unterstützt Sicherheitsexperten bei der Überwachung geschäftskritischer Dateien und Ordner.

– stellen Sie sicher, dass die SIEM-Lösung alle Änderungen verfolgt und meldet, z. B. wann Dateien und Ordner erstellt, aufgerufen, angezeigt, gelöscht, geändert, umbenannt werden und vieles mehr.

– die SIEM-Lösung sollte außerdem Echtzeitwarnungen senden, wenn nicht autorisierte Benutzer auf Dateien und Ordner zugreifen.

#3. Forensik der Log-Daten

– SIEM-Lösungen sollten Benutzern ermöglichen, einen Eindringling oder die Ereignisaktivität mithilfe der Suchfunktion innerhalb der Log-Daten aufzuspüren.

– die Suchfunktion sollte sehr benutzerfreundlich sein, damit IT-Administratoren die rohen (Raw) Protokolldaten schnell durchsuchen können.

# 4. Korrelation der Ereignisse in Echtzeit

– Bei der Korrelation von Ereignissen in Echtzeit geht es um den proaktiven Umgang mit Bedrohungen. Die Korrelation erhöht die Netzwerksicherheit, indem Millionen von Ereignissen gleichzeitig verarbeitet werden, um anomale Ereignisse im Netzwerk zu erkennen.

– Kundenspezifische Regeln für die Korrelationen und die Erzeugung von Alarmen (Alerts) sind ein Muss für jede SIEM-Lösung.

# 5. Aufbewahrung der Protokolldaten

– SIEM-Lösungen sollten alle Protokolldaten von Systemen, Geräten und Anwendungen automatisch in einem zentralen Repository archivieren.

– Abrufen und Analysieren der archivierten Protokolldaten sollte einfach möglich sein.


# 6. Berichte für die IT-Compliance

– IT-Compliance ist der Kern jeder SIEM-Lösung.

– Stellen Sie sicher, dass die SIEM-Lösung über Out-of-the-Box-Compliance-Berichte wie SOX, HIPAA usw. verfügt.

– SIEM-Lösungen sollten auch in der Lage sein, neue Compliance-Berichte anzupassen und zu erstellen, um zukünftigen Vorschriften zu entsprechen.

# 7. Dashboards

-Dashboards unterstützen SIEM-Lösungen und helfen IT-Administratoren, bei Netzwerkanomalien rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

-sicherheitsrelevante Daten müssen sehr benutzerfreundlich dargestellt werden.

-Das Dashboard muss vollständig anpassbar sein, damit IT-Administratoren die Sicherheitsinformationen konfigurieren können, die sie sehen möchten.


Die meisten Unternehmen benötigen ein SIEM-System aufgrund mehrerer Faktoren:

Datenlecks aufgrund externer Bedrohungen nehmen zu; Angreifer sind intelligent und herkömmliche Sicherheitswerkzeuge reichen nicht aus; die Verwaltung von zunehmenden Volumen von Logdaten aus mehreren Quellen und das Erfüllen von strengen Compliance-Anforderungen. Die geschäftlichen Vorteile von SIEM-Lösungen sind zahlreich, aber die wichtigsten beziehen sich auf Echtzeitüberwachung (für betriebliche Effizienz und IT-Sicherheitszwecke), Kosteneinsparung, Compliance, Berichterstattung und schnelle Rentabilität.

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